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Natürlich nachhaltig.

Eine Krankheit namens Mensch

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Erde hat homo sapiensDer Mars trifft im Sonnensystem die Erde.
“Mein, Gott, wie siehst du denn aus? Was ist passiert?”
Die Erde seufzt traurig: “Ich hab Homo Sapiens!”
Darauf der Mars tröstend : “Ach du, das hatte ich auch schon mal – das vergeht wieder!”

 

 

Ist der Mensch verantwortlich für das größte Artensterben seit 66 Millionen Jahren? Und falls ja: Ist das eine Katastrophe?

Man nimmt die Nachrichten vom großen Artensterben fast mit Gleichmut hin heutzutage, so sehr hat man sich an sie gewöhnt, an den warnenden Ton, an die Sprache der Sorge, an den geschäftsmäßigen Notruf. Jede dritte der 72.000 Tier-, Pflanzen- und Pilzarten in Deutschland ist gefährdet, mahnt das Bundesamt für Naturschutz vor drei Wochen, die Wildbiene zum Beispiel, das Rebhuhn und der Kiebitz. 82 von 451 Vogelarten in Europa stehen auf der „Roten Liste“ der bedrohten Tiere […] .

Schuld am Massensterben seien eine intensive (Gen-)Landwirtschaft, verengte Lebensräume und natürlich der Klimawandel.

Amphibien, die am meisten bedrohte Tierklasse der Erde, sterben heute 45.000 Mal schneller aus, als es die Evolution mit ihrer natürlichen Schwundrate vorsieht. Ein Drittel aller Korallen, Haie und Rochen, ein Viertel aller Säugetiere, ein Fünftel aller Reptilien und ein Sechstel aller Vögel drohen auf Nimmerwiedersehen von der Erdoberfläche zu verschwinden – und damit nicht zuletzt auch: der Mensch.
Aus: Kolumne von Dieter Schnaas

[ Quelle: http://www.xing-news.com/reader/news/articles/67534?xng_share_origin=email]
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