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Fracking

Fracking wird dein Leben verändern.

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Was ist Fracking eigentlich genau und warum solltest du dir Zeit nehmen diesen Artikel zu lesen.
Fracking wird dein Leben vongrundauf verändern!

 

So beginnen wir dochmal ganz von vorn.

 

“Fracking bedeutet mit der Unterstützung von Wasser und  Hilfsmitteln (diese werden später im Artikel erläutert), Schiefergas in tieferen Gesteinsschichten zu lösen um so an Erdgas zu kommen. Erdgas benötigen wir ja und die jetzigen Ressourcen sind bald erschöpft. Klingt doch vernünftig oder. Schließlich sind die Unternehmen ja nicht alternativlos und kümmern sich um Lösungen.”

“Wenn es soweit ist, und das wird nicht mehr lange dauern wird auch Fracking in Deutschland zum großen Hit! Fracking wird unser Leben verändern. Mit Sicherheit!”

 

Mittlerweile ist es in einem US Bundesstaat verboten, diese Frackingmittel an die Öffentlichkeit zu bringen. Wer hat da was zu verbergen?

 

So, aber kommen wir zu den Hilfsmitteln mit denen das Schiefergas gelöst wird.

 

• Clohrwasserstoff

Chlorwasserstoff ist ein farbloses bis leicht gelbes ätzendes Gas mit einem stechenden, reizenden Geruch. Obwohl er nicht zu den brennbaren Gasen gehört, kann er reagieren oder brennbare Mischungen bilden, wenn er mit Alkohol oder Blausäure oder auch mit Aluminium-Titan-Legierungen in Kontakt kommt. Das Auflösen von Chlorwasserstoff in Wasser ergibt eine stark ätzende Säure. Aus diesem Grund ist HCI (Salzsäure) stark reizend für Augen, Nase und den oberen Atemwegstrakt. Konzentrationen von 35 PPM können bereits nach sehr kurzer Zeit zu Reizungen des Rachens führen.

Quelle: http://www.indsci.de/Dienstleistungen/schulungen/wissenswertes-zu-gasen/gebraeuchliche-chemikalien/hcl/

 

• Eisenammoniumsulfat

-wird ergänzt-

• Dymethylformamid

Farblose, leicht bewegliche, schwer entzündliche, wenig flüchtige, mit Wasser mischbare Flüssigkeit. Schwacher, ammoniakähnlicher Geruch. Dämpfe viel schwerer als Luft, bilden bei höherer Temperatur mit Luft gesundheitsschädliche und explosionsfähige Gemische, können bei Kontakt mit bestimmten Chlorkohlenwasserstoffen heftig reagieren. Flüssigkeit und Dämpfe wirken stark reizend auf Augen, Haut und Schleimhäute. Flüssigkeit kann auch durch die Haut aufgenommen werden. Leber- und Nierenschaden möglich. Nach Einatmen von Brandgasen Lungenödem durch nitrose Gase.

Quelle: toxcenter.org/stoff-infos/d/dimethylformamid.pdf

 

• Boratsalz

-wird ergänzt-

• Erdöldestilat

Bei „mit Wasserstoff behandelten leichten Destillaten (Erdöl)“ handelt es sich um ein komplexes Gemisch von Kohlenwasserstoffen, erhalten durch Behandeln einer Erdölfraktion mit Wasserstoff in Gegenwart eines Katalysators. Dieses Gemisch besteht aus Kohlenwasserstoffen mit Kohlenstoffzahlen vorherrschend im Bereich von C9–C16, siedet im Bereich von etwa 150–290°C und fällt bei der Erdölraffination an.Aufgrund der ähnlichen Struktur dieser Kohlenwasserstoffe wird vermutlich bei allen im Organismus eine Oxidation an der Alkylkette oder am -ring zu Alkoholen, Aldehyden und Säuren bzw. Ketonen stattfinden. Deshalb ist zu erwarten, dass die Verbindungen dieser Gruppe eine qualitativ ähnliche Toxizität wie die einzelnen Vertreter (ZNS-Wirkung, Lebertumoren bei verzweigten Verbindungen, Nierentoxizität) aufweisen.

Quelle: http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/3527600418.mb6474247yold0052/pdf

 

• Kochsalz

• Polyacrylamid

Polyacrylamid ist ein hartes, glasartiges, hygroskopisches Material. Es löst sich gut in Wasser, ist aber unlöslich in einwertigen Alkoholen und unpolareren Solvenzien, wenig löslich in Dimethylformamid und Glycol. Das Monomer Acrylamid ist ein kristalliner Festkörper mit einem Schmelzpunkt von 84,5 °C. Bei Lichtausschluss ist es unterhalb dieser Temperatur stabil, oberhalb tritt heftige spontane Polymerisation ein. Acrylamid ist ein starkes Nervengift und gilt als Krebs erregend. Es kann auch über die Haut und durch Einatmen aufgenommen werden. Daher sind beim Umgang mit Acrylamid unbedingt Schutzhandschuhe und Schutzkleidung zu tragen. Darüber hinaus gilt es als stark wassergefährdend und darf nicht in die Kanalisation gelangen.

Quelle: http://www.chemgapedia.de/vsengine/vlu/vsc/de/ch/9/mac/andere/acrylamid/polyacrylamid.vlu.html

 

• Ethylenglycol

Ethylenglycol, kurz Glycol, Ethan-1,2-diol, HO-CH2-CH2-OH, der einfachste, zu den Glycolen gehörende Alkohol, eine viskose, süßschmeckende, hygroskopische, farb- und geruchlose Flüssigkeit; F. 13 °C, Kp. 197 °C, nD20 1,4313. E. ist mit Wasser und Ethanol mischbar, aber unlöslich in Ether. Es ist eine Verbindung mit toxischen Eigenschaften und darf deshalb nicht für Kosmetika oder in der Lebensmittelindustrie verwendet werden. E. ist sehr reaktionsfähig, bei der Oxidation entstehen je nach Reaktionsbedingungen unterschiedliche Produkte. E. wird ähnlich dem Glycerin als Gefrierschutzmittel für Kühlwasser und als Bremsflüssigkeit für Kraftfahrzeuge verwendet. Zugleich dient es als Lösungsmittel für Celluloseester und Farbstoffe sowie zur Herstellung von Druck- und Stempelfarben. Hochgereinigtes E. wird zur Herstellung von Elektrolytkondensatoren verwendet. Der Salpetersäureester ist ein wichtiger Sicherheitssprengstoff im Bergbau. Mit Terephthalsäure werden Polyesterfaserstoffe hergestellt. Die Ester und Ether des Ethylenglycol sind Weichmacher und Ausgangsstoffe oder auch Lösungsmittel für Nitrolacke. Die Monocarbonsäureester werden als Waschrohstoffe, Netzmittel und Emulgatoren eingesetzt.

Quelle: http://www.spektrum.de/lexikon/chemie/ethylenglycol/3131

 

• Boronsäure

-wird ergänzt-

 

• Kaliumkarbonat

Weißes, ungiftiges, hygroskopisches, körniges Pulver oder kristalline Masse. Geruchlos. Die wässrige Lösung reagiert infolge Hydrolyse stark alkalisch.
Molekulargewicht: 138,2; Schmelzpunkt: 891° C; Dichte: 2,43; Löslichkeit in Wasser: 52,5%, in Methanol: 4,3%; Dichte der gesättigten Lösung: 1,58; pH-Wert der Lösung: 11,6. Im normalen Arbeitsgeschehen ist mit einer Vergiftung nicht zu rechnen. Blutspiegelwerte nur nach peroraler Aufnahme großer Mengen etwa ab 15 g lebensbedrohlich. Bei systemischer Zufuhr stehen gelegentlich auch die toxischen Symptome der Hyperkaliämie im Vordergrund. Große Anfälligkeit gegenüber Infektionen.

Quelle: toxcenter.org/stoff-infos/k/kaliumcarbonat.pdf

 

• Natriumkarbonat

Als Salz der schwachen Kohlensäure reagiert es mit stärkeren Säuren unter Bildung von Kohlenstoffdioxid (Aufschäumen). In Wasser löst Natriumcarbonat sich unter Wärmeentwicklung und Bildung einer stark alkalischen Lösung. Natriumcarbonat wird seit langer Zeit durch den Menschen genutzt. Schon die alten Ägypter setzten es zum Mumifizieren ein. Ebenso fand es seit dem Altertum Verwendung als Reinigungsmittel und bei der Glasherstellung. Heute wird Natriumcarbonat von fast allen Industriezweigen eingesetzt. Leichte Reizung nach Hautkontakt, Reizungen nach Augenkontakt. Starke Schleimhautreizungen nach Einatmen. Nach Verschlucken Schleimhautirritation in Mund, Rachen, Speiseröhre, und Magen-Darmtrakt.

Quelle: http://www.impfkritik.de/zusatzstoffe/natriumkarbonat.html

 

• Glutaraldehyd

Glutaraldehyd, ab 2 % bis 10 % (Labor) wird auch als 1,5-Pentandial, Glutardialdehyd, Pentan-1,5-dial oder Glutaral bezeichnet. Es ist eine farblose Flüssigkeit mit scharfem, unangenehmem Geruch, die mit Wasserdampf flüchtig ist. Die Substanz geht bei Gegenwart von Wasser in eine polymere, glasige Form über, aus der sich bei Vakuumdestillation das Monomere zurückbildet. Glutaraldehyd ist wasserlöslich und löst sich gut in Ethanol. Glutaraldehyd wird in Konzentrationen kleiner oder gleich 50 % in den Handel gebracht. Für Lösungen mit anderen Konzentrationen sind in GisChem aufgrund des unterschiedlichen Gefahrenpotenzials gesonderte Datenblätter enthalten. Es ist ein wichtiges Ausgangsmaterial bei chemischen Synthesen, z.B. von Heterocyclen und Ringverbindungen. Der Stoff wirkt bakterizid und dient daher zur Konservierung und Desinfektion von Geräten und Instrumenten in der kosmetischen Industrie, in der Medizin und Veterinärmedizin. Die folgenden Informationen beziehen sich ausschließlich
auf die Verwendung in Laboratorien. Siedepunkt: >100 °C.

Gesundheitsschädlich beim Einatmen und Verschlucken. (R20/22)
Reizt die Atmungsorgane und die Haut. (R37/38)
Gefahr ernster Augenschäden. (R41)
Sensibilisierung durch Einatmen und Hautkontakt möglich. (R42/43)
Bei Berührung mit den Augen sofort gründlich mit Wasser abspülen und Arzt konsultieren. (S26)
Bei der Arbeit geeignete Schutzkleidung, Schutzhandschuhe und Schutzbrille/Gesichtsschutz tragen. (S36/37/39)
Bei Unfall oder Unwohlsein sofort Arzt hinzuziehen (wenn möglich, dieses Etikett vorzeigen). (S45)
Freisetzung in die Umwelt vermeiden. Besondere Anweisungen einholen/Sicherheitsdatenblatt zu Rate ziehen. (S61)
Für Zubereitungen gelten bei unterschiedlichen Konzentrationen die entsprechend unterschiedlichen Kennzeichnungen:
Konzentrationen ab 50 % – T (Giftig), N (Umweltgefährlich), R23/25, R34, R42/43; R50;
Konzentrationen ab 25 % bis kleiner als 50 % – T (Giftig), R22, R23, R34, R42/43;
Konzentrationen ab 10 % bis kleiner als 25 % – C (Ätzend), R20/22, R34, R42/43;
Konzentrationen ab 1 % bis kleiner als 2 % – Xn (Gesundheitsschädlich), R36/37/38, R42/43;
Konzentrationen ab 0,5 % bis kleiner als 1 % – Xi (Reizend), R36/37/38, R43.

Quelle: www.gischem.de/download/01_8-000111-30-8-002700_1_1_1.PDF

 

• Guaran

Guaran wird als Dickungsmittel eingesetzt. Wird in der Lebensmittelindustrie als E412 bezeichnet und wird als Bindemittel eingesetzt.

Quelle: http://hmjaag.de/chemikalien-fuer-das-fracking-hydraulische-frakturierung/

 

• E330 Zitronensäure

Als Zwischenprodukt des Energiestoffwechsels (Citronensäurezyklus) ist Citronensäure Bestandteil jeder lebenden Zelle. Der menschliche Stoffwechsel setzt täglich ein Kilogramm davon um. Neben ihrer Funktion als meistgebrauchtes Säuerungsmittel wird Citronensäure in der Lebensmittelindustrie für eine Reihe weiterer technologischer Anwendungen genutzt: Wegen ihrer Fähigkeit, mit Schwermetallen Komplexe zu bilden, erhält sie als Antioxidationsmittel Fette, Farben, Aromen und Vitamingehalt vieler Lebensmittel. Beim Sterilisieren von Sahne und Milch sowie beim Schmelzen von Käse verhindert sie das Gerinnen des Eiweißes. Citronensäure unterstützt die Umrötung von Fleisch und verbessert zudem die Backeigenschaften von Teigen und Mehlen.

Zusatz:
Als Einzelsubstanz betrachtet ist sowohl (Aluminium) als auch Zitronensäure für den Menschen unbedenklich. Die Kombination dieser beiden Stoffe im menschlichen Organismus aber scheint sich verheerend auszuwirken. Man erkennt sie an den beiden E-Nummern 330 und 173 auf der Lebensmittelverpackung. Aluminium wird von einem gesunden Körper zwar aufgenommen, aber ebenso wieder ausgeschieden, ohne Schaden anzurichten. Ist in einem Nahrungsmittel jedoch zusätzlich noch Zitronensäure enthalten, verbinden sich die beiden zu einem gemeinsamen Molekül. Jetzt ist Aluminium mit Hilfe dieser Zitronensäure in der Lage die unser Gehirn vor giftigen Stoffen schützende Blut-Hirn-Schranke zu durchbrechen. Diese Stoffkombination schafft es also, in unser Gehirn zu gelangen. Was jetzt dort geschieht ist fatal. Eigentlich könnte die Zitronensäure den gemeinsamen Wirkstoffkomplex genauso wieder hinausbefördern, wie er hineingekommen ist. Da aber die Zitronensäure im Gehirn mit Hilfe eines bestimmten Enzyms abgebaut wird bleibt am Ende nur das Aluminium zurück. Es kann nicht mehr aus dem Gehirn hinausgelangen und seine schädliche Wirkung entfalten. Das silbrig schimmernde Leichtmetall wirkt hochgiftig auf die Nervenzellen, die nach und nach absterben.

Quelle: http://hmjaag.de/chemikalien-fuer-das-fracking-hydraulische-frakturierung/
Quelle: http://www.werner-lechner.com/article/4828

 

• Isopropylalkohol

Der Stoff kann inhalativ oder oral aufgenommen werden und reizt die Haut, die Augen und die Atemwege. Bereits bei einer Temperatur von 20°C kommt es sehr schnell zu einer toxischen Kontamination der Luft. Eine Einwirkung auf die Augen und / oder die Haut ist an einer Rötung und Schmerzen zu erkennen. Es kann zu einem verschwommenen Blick kommen. Nach einer oralen Aufnahme kommt es zu Übelkeit, Erbrechen, Schwindel, Schläfrigkeit und Halsschmerzen. Eine inhalative Aufnahme führt zu Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen, Schwindel, Schläfrigkeit, Halsschmerzen und einem Husten. Bereits nach kurzen Einwirkungen sind Schädigungen des zentralen Nervensystems möglich. Es können sich Depressionen entwickeln. Eine Überschreitung des Arbeitsplatzgrenzwertes kann zu einer Bewusstlosigkeit führen. Alle Symptome können erst nach einer Latenzzeit auftreten. Ein wiederholter oder länger andauernder Kontakt kann eine Dermatitis auslösen. Der Genuss von Alkohol verstärkt die toxische Wirkung.

Quelle: http://www.gifte.de/Chemikalien/isopropylalkohol.htm

 

• Arsen

Arsen ist eines der giftigsten Elemente die es gibt. Anorganische Arsenverbindungen kommen natürlicherweise in kleinen Mengen vor und können über die Nahrung, dass Wasser und die Luft aufgenommen werden. Zu einer Arsenaufnahme kann es auch über Hautkontakt mit arsenhaltigen Boden oder Wasser kommen.
Gewöhnlich sind die Konzentrationen in der Nahrung klarerweise gering, doch Fische und Meerestiere können oft größere Mengen enthalten, da diese Tiere Arsen aus dem Wasser aufnehmen. Glücklicherweise handelt es sich dabei um die ziemlich ungefährliche, organische Form des Arsens. Doch in größeren Mengen bedeutet auch diese eine Gefahr für den Menschen.
Die Arsenbelastung kann für jene Menschen recht hoch werden, die im Zuge ihrer Arbeit mit Arsen hantieren, bedeutende Mengen an Wein trinken, in Räumen mit arsenbehandeltem Holz leben oder die in der Nähe von Ackerflächen ihren Wohnsitz haben, auf denen in der Vergangenheit arsenhältige Pestizide aufgebracht worden sind.
Die Belastung durch anorganisches Arsen kann verschiedene Auswirkungen auf die Gesundheit haben- wie etwa Reizungen des Magens und der Eingeweide, verminderte Produktion von roten und weißen Blutkörperchen, Hautveränderungen und Lungenreizungen. Es wird auch angenommen, dass die Aufnahme bedeutender Mengen von anorganischem Arsen die Chancen an Krebs zu erkranken erhöht. Vor allem an Haut-, Lungen-, Leber- und Lymphgefäßkrebs. Des Weiteren können Unfruchtbarkeit, Fehlgeburten, Hautkrankheiten, verringerte Widerstandskraft, Herzstörungen und Hirnschäden auftreten. Ja sogar die DNS kann geschädigt werden.
Organisches Arsen kann weder Krebs noch Schäden an der DNS verursachen. Doch hohe Belastungen führen oft zu Nervenschäden und Bauchschmerzen.

Quelle: http://www.lenntech.de/pse/elemente/as.htm

 

• Quecksilber

Die Giftwirkung des metallischen Quecksilbers wurde durch die detaillierten Aufzeichnungen des deutschen Chemikers ALFRED STOCK aus dem Jahre 1926 besonders eindrucksvoll dokumentiert. STOCK ist einer der Erfinder der Hochvakuumtechnik, mit der man luft- und feuchtigkeitsempfindliche Verbindungen gut handhaben konnte.

Diese Apparaturen wurden mit flüssigem Quecksilber nach außen abgeschlossen. Zwar verdampft Quecksilber nur in ganz geringem Umfang, doch reicht diese Menge aus, um – wenn sie über einen langen Zeitraum über die Atemluft aufgenommen wird – Erkrankungen auszulösen. STOCK hat die Vergiftungssymtome genau beschrieben, die durch eine solche Aufnahme von metallischem Quecksilber über die Atemwege auftreten. Anfangs ist es nur ein leichtes Bluten des Zahnfleisches, später folgen Gedächtnisschwäche, Kopfschmerzen, Verdauungsstörungen bis hin zu schwersten Schädigungen des Nervensystems. Das inhalierte Quecksilber sammelt sich im menschlichen Körper an und wird nur langsam mit dem Harn wieder ausgeschieden.

Bei metallischem Quecksilber führen die chronischen Wirkungen von inhalierten Quecksilberdämpfen zur gesundheitlichen Beeinträchtigung, dagegen ist die akute Toxizität, d.h. die kurzzeitig wirkende Giftigkeit, von Quecksilber gering. Wird metallisches Quecksilber verschluckt, wird es vom Körper kaum aufgenommen und entfaltet keine toxischen Wirkungen. Daher sind die Berichte auch durchaus glaubwürdig, daß man im Mittelalter metallisches Quecksilber zur Behandlung von Verstopfungen verabreichte.

2. Ganz anders ist das Verhalten von anorganischen Quecksilbersalzen, die in der Regel das Ion Hg2+ enthalten. Hier ist die akute Toxizität durchaus von Bedeutung: in früheren Zeiten wurde Quecksilberchlorid nicht selten von Mördern und Selbstmördern als Gift verwendet. Die einmalig verabreichte Menge von 1 g HgCl2 führt in der Regel zum raschen Tod. Daß auch hier die Dosis für die Giftwirkung entscheidend ist, belegen die historischen Quellen, nach denen Quecksilberverbindungen seit dem Altertum als Heilmittel verwendet wurden. Solange quecksilberhaltige Arzneimittel in größerem Umfang eingesetzt wurden, waren Vergiftungen bei der Verabreichung dieser Medikamente recht häufig. Vereinzelt kommt dies auch heute noch vor, da einige homöopathische Arzneimittel Quecksilberverbindungen enthalten.

Doch auch chronische Wirkungen wurden beobachtet: bei der Herstellung von Hutfilz wurden früher Quecksilberverbindungen eingesetzt. Nach dem Trocknen des Filzes verblieb der quecksilberionenhaltige Staub relativ lange in den schlecht gelüfteten Arbeitsräumen und führte zu einer Erkrankung der Hutmacher, die sich in nervösen Störungen äußerte. Man nimmt daher an, daß die Redewendung “verrückt wie ein Hutmacher” auf das Zittern dieser Handwerker zurückzuführen ist. Bei Hutmachern trat diese Erkrankung sehr häufig auf, wenn sie lange Zeit unter diesen Bedingungen gearbeitet hatten.

3. Gefährlicher als metallisches Quecksilber und die anorganischen Quecksilbersalze sind die organischen Quecksilberverbindungen, von denen das Methylquecksilberion CH3Hg+ die wichtigste Verbindung ist. Der Grund hierfür liegt in der hohen Fettlöslichkeit dieser Verbindungen, so daß bei Methylquecksilber bis zu 95% der in den Körper eingebrachten Menge aufgenommen und über das Blut vor allem ins Gehirn transportiert wird. Schwerste Schädigungen des Zentralnervensystems, zum Teil irreversible Seh- und Hörstörungen sind die Folgen einer solchen Vergiftung.

Zusatz:
Quecksilber ist in Energiesparlampen enthalten! Also lieber konventionelle Glühbirnen verwenden. Warum sind die normalen Glühbirnen nochmal verboten? Bestimmt nicht weil sie zu dem Licht eine große an Energie in Form von Wärme produzieren. Ihre Amalganfüllungen enthalten im übrigen auch Quecksilber, diese besser mit einem Kofferdamm zu entfernen sind.

Quelle: http://www.chemievorlesung.uni-kiel.de/1992_umweltbelastung/metal2.htm

 

• Cadmium

Cadmium ist ein 2-wertiges, bei niedrigen Temperaturen schmelzendes Metall mit der Ordnungszahl 48 im Periodensystem. Es steht in der 5. Periode und in der 2. Nebengruppe (Zinkgruppe). Es ist sehr weich, leicht verformbar und hat einen bläulich-schimmernden Glanz. Cadmium liegt meist oxidiert vor (2+). Es kann im menschlichen Körper als Spurenelement vorhanden sein, hat jedoch keine nachgewiesene Bedeutung für biologische Funktionen. Cadmium ist in allen chemischen Verbindungen und Zuständen giftig. Es hemmt die oxidative Phosphorylierung und blockiert SH-haltige Enzyme. Ebenfalls besteht Verdacht auf Kanzerogenität.

Cadmium ist wegen seiner hohen Toxizität seit Dezember 2011 innerhalb der EU in Schmuck, Legierungen und PVC verboten. Der Arbeitsmediziner muss in Bereichen in denen mit Cadmiumverbindungen gearbeitet wird (Lötplätze, Eisenwerke, Farbindustrie, Zink-Blei-Kupfergewinnung, Halbleiterherstellung, Pestizid- und Düngemittelherstellung) auf ausreichende Belüftung und Absaugung der Abluft achten, um gesundheitliche Schädigungen der Arbeitnehmer zu verhindern. Eine Cadmiumintoxikation durch Einatmen von Cadmiumstaub oder Cadmiumrauch oder durch Verschlucken von Cadmiumverbindungen führt akut zu Schwindel, Halstrockenheit und Übelkeit. Nach 24 Stunden können Bronchitis, Bronchopneumonie und ein akutes Lungenödem auftreten. Bei Ingestion von Cadmium kommt es akut zu Erbrechen, Durchfall und Leberschädigung. Eine chronische Cadmiumzufuhr führt zu Anosmie, Schnupfen, Geschwüren und Atrophie der Magenschleimhaut. Besonders hervorzuheben ist die Cadmium-Nephropathie: Es handelt sich um eine interstitielle Nephiritis oder eine akute Tubulusnekrose mit hoher Eiweißausscheidung.

Quelle: http://flexikon.doccheck.com/de/Cadmium

 

• Aluminium

Aluminium ist allgegenwärtig. 800.000 Tonnen Alufolie werden jährlich in Europa verbraucht (nicht nur für Lebensmittel), und deutsche Kaffeetrinker brühen pro Jahr mehr als eine Milliarde Alu-Pads auf. Egal ob wir es essen und trinken, auf unsere Haut auftragen, gegen Übelkeit schlucken, injiziert bekommen oder nur darin kochen, wir nehmen immer etwas von dem Leichtmetall auf. So landen durchschnittlich zwischen 1,6 und 13 Milligramm pro Tag in unserem Körper – wobei die Belastungs-Toleranzgrenze laut European Food Safety Authority bei 8,6 Milligramm liegt. “Das meiste davon wird direkt ausgeschieden, der Rest verbleibt im Körper und kann über die Blut- und Lymphgefäße in die Lymphknoten und an die Knochen oder in die Milz und andere Organe gelangen und sich dort anlagern”, sagt Jennrich.

Ab einer gewissen Konzentration wirkt Aluminium giftig, es schädigt Nerverzellen, Knochen und löst Blutarmut aus. Bislang geht man allerdings davon aus, dass sich bei Gesunden das Leichtmetall gar nicht in schädlichem Umfang anreichern kann, weil es über Niere und Galle wieder ausgeschieden wird. Betroffen von solchen Vergiftungserscheinung sind deshalb vor allem Nierenpatienten, bei denen es unter anderem zur sogenannten Dialyse-Enzephalopathie mit Demenz- Erscheinungen führen kann.

Quelle: http://www.onmeda.de/g-rat/aluminium-giftig-1466.html

Ganz interessant: http://hmjaag.de/chemikalien-fuer-das-fracking-hydraulische-frakturierung/ – hier sind die Stoffe nochmal in kurz erläutert.

 

 

So, jetzt seid ihr zumindest im Bilde was beim Fracking in die Erde gepumpt wird und mit dem Grundwasser vermischt wird.

 

 

Ein informative Doku: – GASLAND –

 

 

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Ein Kommentar

  1. Wie kann man solch einen Giftcocktail in die Erde pumpen um Gas zu lösen, und hoffen, dass Grundwasser und Boden davon unberührt bleiben? Einfach die Grenzwerte hochsetzen und behaupten, dass die einzelne Menge eines einzelnen Stoffes ja nicht wirklich schädlich sei für den Menschen… Ich kann mir da nur noch an den Kopf fassen!!! Wo ist die Menschenmenge die denen die Hütte einrennt???

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