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Glukosesirup – Glykoproteinsyndrom // Ursache vieler Krankheiten? Teil I

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Glukose-1

Heute wollen wir uns mal mit dem GLUKOSESIRUP als Lebensmittelzusatz beschäftigen.

Glukosesirup wird wegen seiner milden Süsse und vor allem seiner Klebrigkeit seit 40 Jahren von der
Nahrungsmittelindustrie verwendet. Ob Konfitüre, Schokolade, Yoghurt, Eis ­ es steckt fast überall drin,
selbst in Bio­Produkten. Nach den Erkenntnissen von Dr. med. Hartwig Carstensen lässt sich darauf eine
Vielzahl moderner Krankheiten von Allergien über 
Rheuma und Morbus Crohn bis zur Schuppenflechte
zurückführen. Carstensen spricht von einem 
Glykoproteinsyndrom und verspricht Heilung, sofern der
Auslöser gemieden wird.

Definition von Glykoprotein:

Unter Glykoproteinen versteht man Proteine, die zusätzlich meist verzweigte Heteroglykanreste enthalten. Sie setzen sich häufig aus den Monosacchariden GlukoseMannoseFructose sowie acetylierten Aminozuckern zusammen.

Glykoproteine sind außerordentlich häufig. Praktisch alle extrazellulären löslichen Proteine und Enzyme weisen Zuckerreste auf. Die Verknüpfung der Zucker und des Proteins erfolgt über glykosidische Bindungen an den Aminosäuren Serin (o-glykosidisch) oder Asparagin (n-glykosidisch).

Glykoproteinhormone haben pleiotrope Wirkungen auf eine Vielzahl an Organsystemen. Beispiele sind TSHFSHund HCG.

Glykoproteine können zahlreiche Funktionen im Organismus übernehmen. Als Bestandteile der Zellmembran haben Glykoproteine vor allem Rezeptor-, Transport- oder stabilisierende Funktionen. Außerdem bilden sie zusammen mit Glykolipiden die Glykokalyx, die bei Zellen ohne Zellwand zusammen mit dem Zytoskelett für Stabilität sorgt.

Quelle: Glykoprotein

Definition von Glukosesirup:

Glukosesirup, fachsprachlich Glucosesirup, früher Glykosesirup[1] (ähnliche Bezeichnungen sind: StärkesirupBonbonsirupCorn SirupMaissirupMaiszucker), ist eine aus Stärke durch hydrolytische Aufspaltung gewonnene eingedickte Lösung, die aus Glukose (Traubenzucker) besteht.

Glukosesirup ist die gesetzlich geschützte Bezeichnung einer Zuckerart. Ein ähnliches in der Lebensmittelindustrie eingesetztes Produkt ist der Invertzuckersirup, der allerdings durch Säurebehandlung oder den enzymatischenAbbau von Saccharose hergestellt wird und nicht durch Stärkeabbau wie der Glukosesirup.

Quelle: Glukosesirup

Was macht den zugesetzten Glukosesirup nun so gefährlich?

Ein im Körper befindlicher Eiterherd kann Gelenkrheuma und Schlimmeres auslösen, indem
er das Immunsystem zu einer fortdauernden Überaktivität zwingt. Erstaunlich ist, dass es eine Reihe
von natürlichen Stoffen gibt, die genau die gleichen Auswirkungen auf das Immunsystem haben
können wie ein chronischer Eiterherd, aber bisher von der Medizin als mögliche Ursache ignoriert werden.
Dies liegt vor allem daran, dass sie nicht sofort, sondern erst nach jahrelanger Einwirkung ihre Schädlichkeit entfalten.
Der übermässige Gebrauch solcher Substanzen in Form von Nahrungsmittelzusätzen ist verantwortlich für eine Reihe von
Erkrankungen, unter denen wir seit 40 Jahren zunehmend leiden und die wir unter dem Begriff “Zivilisationskrankheiten” kennen.

 

Glukosesirup wird aus roher Mais­ und Weizenstärke hergestellt und enthält ein Glykoproteinkonzentrat dieser beiden Körnerarten.
Glykoproteine sind Eiweiße mit einem Kohlenhydratanteil. In tierischen und pflanzlichen Organismen kommen verschiedene
Glykoproteine vor, beim Menschen z.B. im Speichel und im Magenschleim. Eine Art von pflanzlichen Glykoproteinen ist für uns
allerdings problematisch: Sie reizen das Immunsystem, führen zu Entzündungen und Blutungen. Da sie sich an die roten Blutkörperchen
heften und diese verklumpen können, werden sie auch als Hämagglutinine und Lektine bezeichnet. Am bekanntesten ist Phasin,
ein Lektin der Gartenbohne, das durch mindestens 15 minütiges Kochen zerstört werden muss.

Alle Pflanzen enthalten Lektine, sie werden im Samen eingebaut und dienen der Abwehr von Fressfeinden. Das Angriffsziel der Lektine sind die Zuckerbindungsstellen in der Zellmembran vieler Zellen des Immunsystems. Ihre zum Teil erhebliche Giftigkeit beruht auf der Blockade
dieser Zuckerbindungsstellen. So können sie sehr rasch einen großen Schaden am System der Informationsübertragung der Zellen, insbesondere des Immunsystems anrichten. Die Oberflächenmembranen der Dünndarmzellen sind stark mit Zuckern besetzt, so dass die Lektine leicht damit reagieren.
Sie setzen sich fest und beeinflussen den Stoffwechsel der Darmzelle. Sie können den Stoffumsatz und das Zellwachstum so stark beschleunigen, dass
die Zellen statt nach 72 Stunden bereits nach 12 Stunden absterben und ausgetauscht werden müssen. So entsteht ein Überhang an unreifen Zellen und die Aufnahmeleistung des Darms für Nahrungsstoffe sinkt. Lektine, die durch den Schutzwall der Darmwand hindurch in den Blutkreislauf transportiert werden, können das hormonelle Gleichgewicht des Körpers und den Eiweißstoffwechsel tiefgreifend beeinflussen.

Unterscheidung von natürlichem Glykoprotein und künstl. zusgesetzem Protein in Form von Glukosesirup.

Glykoproteine (Lektine) sind unvermeidbarer Bestandteil unserer täglichen Nahrung. Sie werden in Mengen von bis zu 300 mg/Tag aufgenommen und stammen im wesentlichen von Hülsenfrüchten, Weizen und Mais. Eine Ernährung, die diese Nahrungspflanzen einbezieht, überschreitet jedoch nicht die Toleranzgrenze, ab der schädliche Auswirkungen auf die Gesundheit zu erwarten wären. Dies gilt selbst dann, wenn mehr Vollkornbrot und Frischkornmüsli verzehrt werden.

Ganz anders sieht es aus, wenn man häufiger industriell hergestellte Nahrungsmittel konsumiert, bei deren Herstellung Glukosesirup verwendet wurde. In einem durchschnittlichen mittelgroßen Supermarkt finden sich rund 300 solcher Produkte. 60 Prozent der Konfitüren und Kompotte enthalten Glukosesirup, 80 Prozent der Pralinen, ebenfalls 80 Prozent der Fertigmüslis, 95 Prozent der Speiseeisprodukte und gar 99 Prozent der angebotenen Fruchtgummis und Lakritz.
Auch in Joghurt und Desserts sowie im größten Teil der Backwaren findet sich der Sirup. In Bienenhonig kann er undeklariert vorhanden sein.
Besonders schockierend: Der Zusatz findet sich auch in vielen Baby­ Milchersatz­ Nahrungen, bevorzugt ausgerechnet in der sogenannten hypoallergenen Anfangsnahrung mehrerer Hersteller. In der Pharmazie wird Glukosesirup bei der Drageeherstellung verwendet. So erklärt sich, dass heute bei vielen Menschen, die sich völlig normal, d.h. durchschnittlich ernähren, die Toleranzschwelle überschritten wird.

Beim fermentativen Verzuckerungsprozess von Mais­ und Weizenstärke entstehen offensichtlich mit den in der Stärke vorhandenen Eiweißen und der zugefügten Glukose zusätzliche neue Lektine. Findet weder bei der Herstellung noch bei der Verwendung eine Erhitzung über 100 Grad statt, können erhebliche Mengen an reaktionsfähigen Lektinen in den einzelnen Nahrungsmitteln enthalten sein. Deswegen sind Speiseeis oder Kokosriegel etwa 70 mal so lektinhaltig wie ein Gebäck, das mit der gleichen Menge an Glukosesirup hergestellt wurde. 

Ausgerechnet die ohnehin für den Menschen problematischen Körnerarten Mais und Weizen hat sich die Nahrungsmittelindustrie auserkoren, um ihre Lektine in Form eines Konzentrates den Nahrungsmitteln als Bindemittel zuzusetzen. 50 Prozent der Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind auf diese beiden sehr jungen Getreidesorten zurückzuführen. Hinzu kommt die Unverträglichkeit von Kuhmilch mit weiteren 25 Prozent, die aber wahrscheinlich auch dem Kraftfutter Mais zuzuschreiben ist: Pflanzen­ und Körnerfresser nehmen Lektine mit der Nahrung auf und lagern sie im Gewebe ein. Füttert man Rinder mit Mais, enthalten ihr Muskelfleisch und die Milch die Mais ­Lektine.

Quelle: Dr. med. Hartwig Carstensen // naturarzt – acces.de

Dr. med. Hartwig Carstensen
Jahrgang 1937, Chefarzt für Chirurgie im Ruhestand, beschäftigt sich seit fünf Jahren mit der
Erforschung der Ursachen von rheumatoider Arthritis.

Glukosesirup – Glykoproteinsyndrom // Folgen für das Immunsystem Teil II

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