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Elektrische Autos - eine Alternative?

E-Autos klimapolitischer Nonsens

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Über Xing habe ich heute einen sehr guten Beitrag zum Thema Elektrische Autos und Ḱlimaschutz von Daniel Ernesto Moser gefunden. Hier wird die Milchmädchenrechnung gut erklärt, inklusiver intelligenter Stellungnahmen der User.

Als oberstes Ziel der Elektromobilität gilt der Klimaschutz. Diesem aber ist nur dann gedient, wenn E-Autos ganz überwiegend mit Erneuerbaren Energien betrieben werden. Davon aber sind wir in Deutschland mit einem Kohle-Anteil von gut 40 Prozent im Strom-Mix weit entfernt. E-Autos zu fördern, die an öffentlichen Ladestationen größtenteils Kohlestrom tanken aber bringt im Kampf gegen die Erderwärmung etwa so viel, wie den Kühlschrank offen stehen zu lassen.

E-Stadtbusse sparen mehr CO2 als die E-Auto-Prämie

Anders stellt sich die Sache im öffentlichen Nahverkehr dar: Die Betreiber der städtischen Busflotte können dafür sorgen, dass ihre Busse nach einer Umstellung auf E-Modelle ausschließlich Erneuerbaren Strom tanken. Damit lässt sich nicht nur eine klimaneutrale Mobilität sicherstellen und eine potenziell klimafreundliche Technologie fördern, durch die hohe Nutzerzahl und Auslastung lässt sich unterm Strich auch weit mehr CO2 einsparen als mit schwach ausgelasteten PKW. Alle städtischen Busse in deutschen Städten zu elektrifizieren, würde mit 2,65 Mio. Tonnen CO2 deutlich mehr Treibhausgas sparen als die geplante E-Auto-Prämie.

Auch ist die Elektrifizierung aller deutschen Stadtbusse kostenneutral zu finanzieren. Wenn der Staat die umweltpolitisch nicht zu rechtfertigenden Steuersubventionen für schmutzige Dieselwagen – staatliche sieben Milliarden Euro pro Jahr – umwidmet, lässt sich die Busflotten innerhalb eines Jahres umzustellen. Das hat eine von Greenpeace in Auftrag gegebene Kurzexpertise ergeben.

E-Auto

Kommentar von Jörg von Stein dazu: Die Lösung für die Mobilität kann nur sein, in Mobilitätskonzepten zu denken und dazu brauchen wir einen ganz anderen Typ Auto. Den bekommen wir aber nicht, wenn bei SUV die Gewinnspanne der Hersteller am größten ist.

Wir machen uns doch was vor, wenn wir glauben, dass um einen Menschen zu transportieren 1 1/2 Tonnen Material nun elektrisch zu bewegen, die Lösung ist.

Der ökologische Rucksack der Akkus und Eleltromotoren ist doch gar nicht erfasst. Wir reden über kritische Materialien in Handys. Aber in den Akkus und Elektromotoren sind diese Materialen in ganz anderen Mengen verbaut. Es mag sein, dass die Umsetzung von neuen Ideen im Auto-Deutschland schwierig, aber soll das heißen, dass – statt neu zu denken – wir alles ein wenig aufhübschen und dem Klimawandel weiter zuschauen. Mehr ist der Austauch von Motoren in unseren jetzigen Autos nämlich nicht.

Gerade ist der Zubau an erneuerbaren Energien gewaltig runtergebremst. in dem aktuellen Xing Pressezusammenschnitt wird berichtet, dass Einzelne in der CDU Windenergie sogar noch weiter beschneiden wollen. Unser derzeitiger Zubau reicht aber nichtmal, um den Wegfall der Atomkraftwerke zu kompensieren. Das aber heißt, dass unsere Stromerzeugung CO2-lastiger wird. Der Umbau der Stromsystems wird nur funktionieren, wenn wir zukünftig weniger Strom brauchen.

Ökologisch erzeugter Strom steht Elektroautos erst zu Verfügung, wenn zu dem notwendige Zubau für die Energiewende für jedes neue E-Auto eine zusätzlich reg.-Erzeugung gebaut wird. z.B. bei jedem Verkauf eines E-Kleinwagen muss eine neue Photovoltaikanlage von mindestesn 3,5 kW nachgewiesen werden.

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Quellehttps://www.xing.com/news/klartext/warum-kaufanreize-fur-e-autos-klimapolitischer-nonsens-sind-579?sc_o=da536_bn&xing_share=news

 

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